Montag, 23.08.2010 21:22 Uhr
Althusmann nimmt den Schulen die Luft zum Atmen http://bit.ly/cOxqNT...
Besuche
Hier berichte ich über Besuche in der Region.
Frauke Heiligenstadt besuchte Ludgerus-Schule in Vechta
Die Ludgerus-Schule in Vechta wurde vor kurzem von Abgeordneten des Arbeitskreises „Kultus“ der SPD-Landtagsfraktion besucht. Frauke Heiligenstadt, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, zeigte sich sehr angetan von den innovativen Lehrmethoden an der Haupt- und Realschule, welche sich in kirchlicher Trägerschaft befindet. In diesem Zusammenhang sicherte die Abgeordnete Unterstützung für eine Schulgesetzänderung auf Landesebene zu: „Es ist dringend erforderlich, durch eine Gesetzesinitiative, die Umwandlung von Bekenntnisgrundschulen in so genannte Regelschulen zu erleichtern.“ Auch der Bürgermeister Uwe Bartels bat darum, dass Gespräche von der Landesregierung mit der Kirche positiv begleitet werden sollten.
„Die gesetzlichen Hürden für eine Umwandlung von Bekenntnisschulen, in denen nur 20 Prozent nicht katholische Kinder unterrichtet werden dürfen, müssen herabgesetzt werden. Dies habe der erfolglose Versuch der Stadt Vechta, drei Bekenntnisschulen umzuwandeln, deutlich gezeigt. Bisher ist bei einer Umwandlung die Zustimmung von Zweidrittel der katholischen Elternschaft notwendig. Städte wie Vechta und Lohne, die mittlerweile gesetzliche Vorgaben ignorieren, um eine wohnortnahe Beschulung zu ermöglichen, muss daher dringend geholfen werden“, forderte Frauke Heiligenstadt.
Die SPD-Abgeordneten lobten den schulform- und fächerübergreifenden Unterricht an der Ludgerus-Schule als "Bereicherung der Schullandschaft". Sie stellten aber auch fest, dass es nötig ist, um mit freien Ganztagsschulen in Konkurrenz treten zu können, dass die Landesregierung staatliche Schulen dann besser ausstatten muss. „Die zentrale Forderung an die Landesregierung ist die Erleichterung der Schaffung von Gesamtschulen und die Erhöhung von Investitionen in den Ausbau von Ganztagsschulen. Nur so können wir schon heute zukunftsfähige Schulen in Niedersachsen auf den Weg bringen“, so Frauke Heiligenstadt abschließend.
Frauke Heiligenstadt besuchte die Firma Umfotec in Northeim
Die Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt, war Gast bei der Firma Umfotec in Northeim. Mit weiteren SPD-Mitgliedern aus dem Kreistag und dem Northeimer Bürgermeister Harald Kühle, informierte sie sich über die Entwicklung der Firma am Standort Northeim.
Die beiden Geschäftsführer Herr Türk und Herr Huth begrüßten die Delegation und stellten das Unternehmen vor. Die Historie und die Entwicklung des Betriebes standen dabei im Vordergrund. Die Firma Umfotec beschäftigt ca. 120 Mitarbeiter und ist als Automobilzulieferer tätig. Der Firmensitz ist seit 1996 in Northeim. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz stetig weiter ausbauen und kann auf eine sehr gute Entwicklung in den letzten Jahren verweisen. Auch auf dem Firmengelände wurden die Produktionskapazitäten ständig erweitert und den neuen Erfordernissen angepasst.
Umfotec produziert unter anderem Dichtungs- und Lagerungsringe für Katalysatoren sowie Produkte für die Körperschall- und die Luftschalldämpfung. Die Kunden sind hauptsächlich Automobilzulieferbetriebe. So kann die Firma ihre Produkte in fast allen namhaften Automarken wiederfinden. Bei einem Firmenrundgang konnten sich die politischen Vertreter von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens selbst überzeugen und informierten sich über die Herstellungsmethoden.
„Ich bin sehr erfreut, dass es ein so innovatives Unternehmen am Standort Northeim gibt. Besonders interessant ist die sehr starke Einzigartigkeit der hergestellten Produkte. Ein Kunde kommt mit einem Problem zu Umfotec und die Firma entwickelt dann ein dazu passendes Produkt.
Diese Produktentwicklungskompetenz ist wichtig, um sich am Markt zu behaupten. Auch ist es positiv zu bewerten, dass Umfotec jedes Jahr ausbildet, um den dringend benötigten Facharbeiterbedarf zu decken“, so Frauke Heiligenstadt.
Herr Türk wies darauf hin, dass es gerade in der Führungsebene nicht immer leicht ist, gut qualifiziertes Personal zu bekommen. Die Probleme des Standortes Südniedersachsen waren den politischen Vertretern bewusst.
Auch die derzeitige Wirtschaftskrise wurde thematisiert. Die beiden Geschäftsführer bekommen zwar schon jetzt die Auswirkungen zu spüren, sehen aber dem Jahr 2009 relativ gelassen entgegen. „Das erste Halbjahr 2008 verlief überproportional gut in unserer Branche. Schwankungen in die andere Richtung sind dann auch nichts Ungewöhnliches. Wir als Unternehmer müssen uns ständig darauf einstellen. Die Firma Umfotec ist aber trotz Wirtschaftskrise optimistisch, die eingeschlagene positive Entwicklung fortzusetzen, “ so Marcus Türk.
„Wir werden uns auf Stadt-, Kreis- und Landesebene immer für die Belange ihres Unternehmens stark machen. Wir wünschen der Firma Umfotec für die Zukunft alles Gute und hoffen, dass wir weiter eine so fulminante Entwicklung beobachten können und auch die Expansion ihres Unternehmens am Standort Northeim weiter so positiv verläuft“, so Frauke Heiligenstadt abschließend.
Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt las für Kinder
Die Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion hat in verschiedenen Grundschulen im Landkreis Northeim vorgelesen. „Aufgrund meines Zeitungsaufrufs haben sich sehr viele Grundschulen gemeldet, so dass ich dieses Mal an mehreren Tagen den Schülern vorgelesen habe“, so Frauke Heiligenstadt.
Insgesamt gab es beim 5. bundesweiten Vorlesetag von ZEIT und Stiftung Lesen eine Rekordbeteiligung. Vorlesen braucht Vorbilder – denn rund 42 Prozent der Eltern lesen ihren Kindern zu selten oder gar nicht vor. Beim bundesweiten Vorlesetag, der zum fünften Mal stattfand, beteiligten sich dieses Jahr mehr als 7500 Vorleser, darunter rund 650 Politiker und Prominente. Ziel des Vorlesetags ist es, Freude an Literatur zu wecken und Kinder für das Lesen zu begeistern. Er ist der Höhepunkt gemeinsamer ganzjähriger Aktionen rund um das Thema Vorlesen in Kindergärten, Schulen und Bibliotheken unter dem Motto „Wir lesen vor“.
Die Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Frauke Heiligenstadt hat dieses Jahr in der Grundschule Höckelheim, in der Astrid-Lindgren-Schule in Northeim, in der Grundschule Hardegsen und in der Grebenbergschule Angerstein den Kindern vorgelesen. „Es ist sehr wichtig, in die Schulen zu gehen und den direkten Kontakt mit Lehrerinnen und Lehrern, der Schulleitung und den Kindern zu pflegen. Als Bildungspolitikerin ist man auf Informationen direkt aus dem Schulalltag angewiesen. Außerdem ist es sinnvoll, die Kinder für das Lesen und Bücher zu begeistern.“
In den Schulklassen von der zweiten bis zur vierten Klasse wurden das Buch „Wir Kinder aus dem Möwenweg“ von Kirsten Boie, „Lilli und Flosse“ von Cornelia Funke sowie „Krabat“ von Ottfried Preußler von Frauke Heiligenstadt vorgelesen. „Die Kinder waren sehr angetan und begeistert von den spannenden Geschichten. Leider konnte ich ja nur die ersten Kapitel der Bücher vorlesen. Ich hoffe aber, dass dadurch das Interesse zum weiterlesen geweckt wurde. So ein Vorlesetag ist enorm wichtig, da den Kindern zu Hause leider nur noch selten von den Angehörigen vorgelesen wird. Umso wichtiger ist es, dass an so einem Tag das Buch im Mittelpunkt der Schule und des Alltags steht und die kleinen Zuhörer begeistert“, so Frauke Heiligenstadt abschließend.
Landtagsabgeordnete der SPD-Fraktion Frauke Heiligenstadt zu Gast bei KÖNIG in Moringen
Am 6. November besuchte die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Frauke Heiligenstadt, die KÖNIG GmbH & Co KG in Moringen. Zusammen mit weiteren SPD-Mitgliedern der Kreistagsfraktion konnte sich Frau Heiligenstadt einmal hautnah von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens aus Moringen informieren. Neben einem sehr informativen Rundgang durch die Produktionshallen in denen Wand- und Deckenprofile sowie Stanzteile für den gesamten europäischen Markt produziert werden, wurden der SPD-Delegation beide Geschäftsbereiche des Unternehmens vorgestellt.
Herr Döscher (Inhaber und Geschäftsführer) gab einen kurzen Überblick über die Historie des Unternehmens und stellte den Geschäftsbereich Produkte vor. Hier setzt KÖNIG auf maximale Flexibilität, um die steigenden Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Mit Hilfe von 6 eigenen LKW ist es möglich, jeden Kunden zeitnah und individuell zu bedienen. So wurden im Verlauf dieses Jahres wieder viele neue Märkte erschlossen und die Expansion geht unvermindert weiter. Dabei setzt das Unternehmen ausschließlich auf den Produktionsstandort Moringen und verlagert keine Arbeitsplätze in das benachbarte Ausland.
Herr Brinkmann (Vertriebsleiter) präsentierte anschließend den zweiten Geschäftsbereich Personaldienstleistung. Neben vielen interessanten Vorzeigeprojekten an denen KÖNIG-Mitarbeiter beteiligt sind, wurde die konsequente Qualitätsstrategie des Unternehmens dargestellt. Als Anbieter von qualifiziertem Fachpersonal hat sich KÖNIG bundesweit seit über 40 Jahren einen guten Namen gemacht und zählt zu den ältesten Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland. Mit aktuell 16 Niederlassungen im deutschsprachigen Raum geht auch in diesem Geschäfts-bereich die Expansion weiter und neue Arbeitsplätze entstehen. Auch in der Region setzen bereits zahlreiche Unternehmen auf die Leistungsfähigkeit von KÖNIG-Fachpersonal und verschaffen sich mehr Flexibilität in der Personalplanung. Die Strategie von KÖNIG, Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, was in der Branche nicht üblich ist, überraschte viele Teilnehmer positiv und zahlt sich gerade wegen des steigenden Facharbeitermangels nachhaltig aus. Neue Wege geht das Unternehmen auch im Bereich Mitarbeitergewinnung und Qualifizierung. „ Wir setzen stark auf Qualifizierungen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. So konnten wir erstmals in diesem Jahr einige Langzeitarbeitslose erfolgreich zurück in das Berufsleben führen“ führte Herr Döscher in diesem Zusammenhang aus.
Für die SPD-Delegation war dieser Nachmittag sehr interessant und viele zeigten sich beeindruckt vom Leistungsspektrum des Unternehmens. „Wir wünschen dem Unternehmen König für die Zukunft alles Gute und werden auf Landes- und Kreisebene weiter die Entwicklung dieses wichtigen Unternehmens für den Landkreis Northeim begleiten. Als besonders positiv kann die gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bewertet werden, da der Facharbeitermangel auch in unserer Region zunehmend deutlicher wird. Die SPD-Fraktion auf Landesebene wird insbesondere die Probleme der Unternehmen, qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen, weiter im Focus behalten und Vorschläge zur Verbesserung machen“, so Frauke Heiligenstadt.
Als Schlusspunkt einer sehr informativen und gelungenen Veranstaltung beantworteten die anwesenden Unternehmensvertreter die Fragen der SPD-Delegation.
Besuch der Produktionsschule Göttingen durch die beiden SPD- Landtagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt und Dr. Gabriele Andretta
Im Rahmen ihrer Funktion als schulpolitische Sprecherin wurde Frauke Heiligenstadt eingeladen, die Produktionsschule in Göttingen zu besuchen. Begleitet wurde sie von Mitgliedern der SPD-Ratsfraktion sowie der wissenschaftspolitischen Sprecherin Dr. Gabriele Andretta.
Die Idee der Produktionsschule stammt aus Dänemark. In Göttingen besteht das Modellprojekt „Produktionsschule Göttingen“ seit ca. einem Jahr. Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die an einer Regelschule nicht beschulbar waren. Schlechte Leistungen und das fernbleiben vom Unterricht waren das Resultat. Die Produktionsschule hat das Ziel, die SchülerInnen auf einen Schulabschluss vorzubereiten und ihnen sowohl lebenspraktische Fähigkeiten als auch berufsvorbereitende Kenntnisse zu vermitteln.
Die Schule hat zwölf Schulplätze und fünf Betreuer. Die Lehr- und Lernmethoden in der Produktionsschule sind sehr stark praxisbezogen. Die SchülerInnen lernen in der Werkstatt durch die Herstellung von Holzprodukten, z.B. für Kindergärten oder Schulen. Auch im Bereich Hauswirtschaft werden lebenspraktische Fähigkeiten erlernt, z.B. bei der Auswahl von Rezepten, bei der Zusammenstellung und Zubereitung gesunder Nahrung und beim preisbewussten Einkaufen. Das praktische Lernen an Maschinen und das theoretische Lernen werden in dieser Einrichtung stark miteinander verknüpft. Die SchülerInnen empfinden an der Produktionsschule besonders die lockere Stimmung, die Gruppenarbeiten und die persönlichen Projekte als sehr positiv. Auch ist der Vorteil einer Intensivbetreuung in dieser Schulform sehr wichtig. Die Schule ist eine Ganztagsschule mit einem gemeinsamen Mittagessen, was die Schüler jeden Tag selber zubereiten. Schon nach einem Jahr sind große Erfolge im Sozialverhalten, der Leistungsbereitschaft und der Anwesenheitszeiten zu erkennen. Auch die langfristigen Prognosen sind erfolgsversprechend.
Frauke Heiligenstadt zeigte sich begeistert von dem Modellprojekt der Produktionsschule: „Es ist schon toll, wie die Schüler sich an dieser Schule weiterentwickeln können. Sie bekommen einen ganz anderen Zugang zu den Lerninhalten durch den hohen praktischen Anteil. Wir als SPD-Fraktion werden derartige Schulprojekte weiter unterstützen, damit wirklich jeder Schüler die Chance bekommt, in Niedersachsen einen Schulabschluss zu machen. Es ist eine Pflichtaufgabe der Politik sich weiter für ein vernünftiges Bildungssystem in Niedersachsen einzusetzen, in dem kein Schüler zurückgelassen werden muss. Gemeinsam werden wir uns als SPD-Fraktion für ein besseres Schulsystem in Niedersachsen stark machen. Besuche in verschiedenen Modelleinrichtungen sind dafür auf jeden Fall hilfreich.“






















